Ich bin betroffen

Manchmal machen wir Dinge, die wir später bereuen: Wir schreien, bedrohen, verletzen. Wir beleidigen, kontrollieren, schüchtern ein. Gewalt beginnt oft schleichend – und sie zerstört das, was uns wichtig ist: Nähe, Vertrauen, Familie.
Ich habe Gewalt immer gehasst, und jetzt greife ich die Person an, die ich am meisten liebe.
Mir ist klar, dass ich wiederhole, was ich in meiner Kindheit erlebt habe, aber ich verstehe nicht, warum.
Er oder sie regt mich auf, und ich kann mich nicht kontrollieren.

Was zählt als Gewalt?

Gewalt hat viele Gesichter: Körperlich, psychisch, sexuell, sozial oder finanziell. Erkennen Sie sich wieder?

  • Wutausbrüche
  • Beleidigungen und Herabsetzungen
  • Kontrolle/Eifersucht
  • Drohungen
  • Schläge und Tritte
  • Einschüchterung
  • Zerstörte Gegenstände
  • Angst machen
  • Sexuelle Übergriffe in der Partnerschaft
  • Finanzielle Kontrolle
  • Psychische Gewalt
  • Gewalt vor den Kindern
  • Gewalt am Arbeitsplatz
  • Gewalt in der Schule
  • Stalking
  • Insolation
  • Kontrolle des Umfelds

Warum sollte ich mich melden?

Viele Betroffene haben Angst, Scham oder glauben: «So schlimm ist es doch nicht.» Aber wenn Sie diesen Text lesen, haben Sie bereits einen ersten Schritt gemacht. Mut ist, sich Hilfe zu holen – nicht, alles allein zu schaffen.

  • Verständnis, Offenheit und Anonymität
  • Fachleute, die zuhören – ohne zu verurteilen
  • Hilfe, wie Sie Konflikte ohne Gewalt lösen können

Wie läuft das ab?

So einfach kann der erste Schritt sein:

  • Sie rufen an oder schreiben uns.
  • Wir hören zu – vertraulich und anonym.
  • Sie entscheiden, wie es weitergeht (weitere Gespräche oder nicht).

Unsere Gewaltberatung ist kostenfrei, vertraulich und ohne Druck. Sie müssen sich nicht rechtfertigen. Sie dürfen einfach sagen: «Ich will, dass es aufhört.»

Ich erkenne mich wieder – ich will, dass es aufhört

Wenn Sie sich in einigen dieser Sätze wiedererkennen oder sich unsicher sind, ob Ihr Verhalten schon problematisch ist: